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29.04.2016

Zukunftsweisende Cloud-Plattform iRetPlat für Mehrwegtransportverpackungen in der Logistik-Branche

Am 01.04.2016 gründete die FIS Informationssysteme und Consulting GmbH (FIS) aus Grafen­rhein­feld die TochterfimaFIS-iLog integrated Logistics Platform GmbH (FIS-iLog) mit gleichem Firmen­sitz. Der Gesellschaft stehen als Geschäftsführer Ralf Bernhardt und Johannes Weigand vor.

Beide bringen durch ihre bisherige Karriere viel Expertenwissen und Erfahrung ein: Ralf Bernhardt bekleidet neben seinem Amt als Geschäftsführer der FIS nun ebenso die Rolle des kaufmännischen Geschäftsführers in der FIS-iLog. Johannes Weigand kümmert sich um die technischen Aspekte, wobei sein Aufgabenspektrum zusätzlich die strategische Ausrichtung, operative Umsetzung und Personalverantwortung umfasst.

 

Die Geschäftsidee der iLog besteht darin, neutrale und vertrauenswürdige Cloud-Plattformen anzubieten, auf welchen Firmen unternehmensunkritische Daten sowie Prozesse darstellen und gemeinsam online abwickeln können.

 

Die erste Plattform, mit der die Tochtergesellschaft der FIS auf den Markt geht, heißt iRetPlat und widmet sich dem Thema Mehrwegtransportverpackungen in der Handels- und Logistikbranche. Mehrwegtransportverpackungen, wie beispielsweise Europaletten, Gitterboxen, Container oder Kunststoffbehälter, sind für den mehrmaligen Gebrauch im gegenseitigen Tausch bestimmt, was unter den hierbei beteiligten Unternehmen stückgenau auf der iRetPlat zu buchen ist.„Bisher schotten sich Unternehmen aus nachvollziehbaren Gründen in Bezug auf ihre EDV-/IT-Infrastruktur gegenüber der Außenwelt ab. Trotzdem kommt zunehmend die Anforderung vom Markt, diese Starrheit zu durchbrechen“, erläutert Johannes Weigand die Beweggründe für seine innovative Lösung.

 

Erfolgssicherheit bei der Umsetzung der Geschäftsidee bieten die Partner, die als Kompetenzträger hinsichtlich Hardware, Software und definierter Standards mit ins Boot genommen wurden: während die Tochtergesellschaft FIS-ASP für den sicheren Betrieb der Hardware sorgt, ist die SAP SE als weltweit führender Hersteller für innovative Unternehmenssoftware ein starker Partner. GS1 Germany, die weltweit Standards definiert und für eine gemeinsame Sprache zwischen den Unternehmen sorgt (z. B. EAN-Barcode), kommt als Dritter im Bunde dazu, um Umläufe und Bewegungen der Mehrwegtransportverpackung dezidiert festzuhalten. „Wo früher an der Rampe noch Palettenscheine quittiert und gegengezeichnet wurden, ist es mit iRetPlat möglich, diese über einfache, bedienerfreundliche Technik bilateral über Smartphone, Tablet oder PC online zu buchen. Alles, was benötigt wird sind ein Internet-Browser, eine Internetverbindung und Zugang zur Plattform iRetPlat.“ Die Vorteile liegen für alle Beteiligten auf der Hand: Der Hersteller hat eine größere Transparenz über seine Warenströme und Mehrwegtransportverpackungen, beschleunigte Prozesse, Mehrwegtransportverpackung-Bestandabfragen in Echtzeit, reduzierte Verwaltungsaufwände und als Summe reduzierte Transaktionskosten. Die Spediteure können überdies Leerfahrten vermeiden, indem über Clearingverfahren die Konten ausgeglichen werden, was zur Effizienzsteigerung beiträgt.

 

Ab Mitte des Jahres läuft die Testphase der Plattform für Mehrwegtransportverpackungen mit einem regionalen Spediteur und einem Verlader aus der Nähe von Darmstadt. Somit steht der erfolgreichen, offiziellen Markteinführung ab Januar 2017 und der Zertifizierung durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie mit dem Siegel „trusted Cloud“ als vertrauensvollen Cloud-Anbieter nichts im Weg.

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