Effiziente Verwaltung sperriger Güter mit FIS/Lagerplatzverkettung
In diesem Fachartikel erfahren Sie, wie die Logistiklösung FIS/Lagerplatzverkettung sicherstellt, dass große oder sperrige Waren korrekt, vollständig und sicher im Lager geführt werden können, welche Grenzen der SAP-Standard dabei erreicht, wie die FIS/Lagerplatzverkettung diese Lücke effizient schließt und welche Vorteile sich daraus ergeben.

Produktmanagerin bei FIS
Was ist die FIS/Lagerplatzverkettung?
Die FIS/Lagerplatzverkettung unterstützt bei der bedarfsgerechten Festlegung von Lagerplätzen und sperrt bei der Einlagerung großer und sperriger Ware (abhängig vom Handling Unit- und Lagertypen) automatisch alle verwendeten Lagerplätze. Die Sperrung wird erst aufgehoben, wenn der Lagerauftrag storniert oder das Produkt ausgelagert ist. Der Lagerspiegel ist somit immer korrekt. Da Lagerplätze manuell oder automatisch über die Einlagerungsstrategie bestimmt werden können, ist die Einlagerung flexibel steuerbar. Bei der Inventur eines Lagerplatzes (alle Inventurarten) erhalten die verketteten Lagerplätze automatisch einen Inventurbeleg mit Nullzählung.
Wann wird die Lagerplatzverkettung in der Logistik eingesetzt?
Eine Lagerplatzverkettung wird zur Lagerverwaltung eingesetzt, wenn ein einzelner Lagerplatz nicht ausreicht, um einen Artikel physisch korrekt abzubilden.
Bei der Einlagerung von sperrigen, großvolumigen oder sehr langen Gütern (z. B. Heizkörper, Badewannen, Rohre, Maschinenkomponenten oder Paletten Ware mit Übermaßen) wird in der Regel mehr als ein Lagerplatz benötigt, da sich die Einlagerung über mehrere Plätze erstreckt.
Dies ist sowohl für die Steuerung der Einlagerungsvorgänge als auch den ausführenden Lagermitarbeiter unübersichtlich und kann zusätzlichen Aufwand zur Folge haben.
Von Engpässen zu Ergebnissen: Praktische Supply-Chain-Optimierung
Inhalt des E-Books
Was kann im SAP-Standardsystem abgebildet werden?
Im SAP-Standardsystem kann nur ein Lagerplatz je Artikel ausgewählt werden. Die zusätzlich belegten Fächer im Lagerbereich werden im System als Leerplätze angezeigt und für weitere Einlagerungen vorgeschlagen. Alternativ können sie manuell gesperrt werden und der Mitarbeiter muss sich merken, warum er diesen Lagerplatz gesperrt hat und dass er den Lagerplatz zu einem späteren Zeitpunkt wieder manuell freigeben muss (z. B. nach Verkauf der Badewanne).
Die im SAP-Standardsystem vorhandene Einlagerungsstrategie „Palettenlager“ bietet zwar eine dynamische Unterteilung des Lagerplatzes, jedoch wird die Einlagerung unterschiedlicher Ladungsträger in diesem Fall nicht unterstützt.
Welche Vorteile bietet die FIS/Lagerplatzverkettung?
Im SAP-Standardsystem kann nur ein Lagerplatz je Artikel ausgewählt werden. Die zusätzlich belegten Fächer im Lagerbereich werden im System als Leerplätze angezeigt und für weitere Einlagerungen vorgeschlagen. Alternativ können sie manuell gesperrt werden und der Mitarbeiter muss sich merken, warum er diesen Lagerplatz gesperrt hat und dass er den Lagerplatz zu einem späteren Zeitpunkt wieder manuell freigeben muss (z. B. nach Verkauf der Badewanne).
Die im SAP-Standardsystem vorhandene Einlagerungsstrategie „Palettenlager“ bietet zwar eine dynamische Unterteilung des Lagerplatzes, jedoch wird die Einlagerung unterschiedlicher Ladungsträger in diesem Fall nicht unterstützt.
weil das System versteht, dass ein Artikel mehrere Plätze gleichzeitig blockiert.
da beim Buchen automatisch alle benötigten Plätze im Lager gesperrt werden.
z. B. wenn ein einzelner Teilplatz fälschlich als frei angezeigt wird.
da alle verknüpften Plätze gemeinsam gezählt werden. Bei der Inventur eines Lagerplatzes werden für alle verknüpften Plätze automatisch Inventurbelege mit Nullzählung angelegt. Anders als im SAP-Standard, in dem die manuell gesperrten Lagerplätze als Leerplätze angezeigt werden, ist somit stets ein präziser Lagerspiegel mit korrekter Belegsituation sichergestellt.
Fazit
Die FIS/Lagerplatzverkettung stellt sicher, dass große und sperrige Güter im System so abgebildet werden, wie sie in der Praxis eingelagert werden. Durch die automatische Verknüpfung aller belegten Plätze entsteht ein durchgehend korrekter Lagerspiegel – ohne zusätzliche Abstimmungsarbeit oder manuelle Sperren. Für Unternehmen, die mit großvolumigen Artikeln arbeiten, bedeutet das nicht nur weniger Komplexität hinsichtlich der Lagerung im Tagesgeschäft, sondern auch mehr Sicherheit in Planung, Bestand und Inventur.
FAQ – Häufig gestellte Fragen
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