Optimierte Lagerverwaltung mit der SAP EWM-Einführung von FIS

Im Lager liegende Potenziale zu Optimierungen und Kosteneinsparungen werden heute immer noch von vielen Unternehmen unterschätzt. In manchen Fällen sind Lagerstrukturen über Jahre hinweg gewachsen, verschiedenste Lösungen und Software-Produkte wurden zugekauft und zusammengeführt. Die IT-Infrastrukturen wurden dadurch zunehmend komplexer und aufwendiger. In anderen Fällen ist das eingesetzte Lagerverwaltungssystem veraltet und starr und somit auf Dauer intransparent und kostenintensiv geworden.

Fehleranfällige Aufgaben, wie beispielsweise die manuelle Kommissionierung per Pickliste, können durch eine beleglose sowie automatisierte Lagerverwaltung reduziert oder sogar eliminiert werden. Ein- und Auslagerungen werden durch Digitalisierung wirtschaftlich gesteuert, verwaltet und überwacht. Somit wird ein effizientes Supply Chain Management unterstützt. Mithilfe von strategischem Warehouse Management können schließlich Materialien zeitnah an der richtigen Stelle bereitgestellt werden, was wiederum Produktionsausfälle oder -unterbrechungen verhindert und die Bestellauslieferung, vor allem auch im E-Commerce, beschleunigt. Ein funktionierendes Bestandsmanagement bietet demzufolge große wirtschaftliche Chancen für Unternehmen.

Digitalisierte Logistik-Prozesse mit Lagerverwaltungs­software

Das leistungsstarke Lagerverwaltungssystem SAP Extended Warehouse Management (SAP EWM) gehört neben SAP Transportation Management (SAP TM) zur SAP Supply Chain Execution Platform. Zusammen bedienen diese Lösungen die Anforderungen der modernen Logistik – von einfachen, manuellen bis hin zu hochkomplexen Lagern. Besonders hervorzuheben ist die hohe Flexibilität, wodurch SAP EWM den zahlreichen Anforderungen der verschiedensten Lagerarten gerecht wird. Die integrierte Materialflusssteuerung und die hohe Skalierbarkeit der SAP-Lösung sind echte Mehrwerte. Durch die stetige Weiterentwicklung von EWM deckt es auch zukünftige Geschäftsanforderungen flexibel ab. Abgerundet wird das Warehouse Management System durch einen optimalen Bedienkomfort für Anwender.

FIS ergänzt diese Vorteile durch die Template-Lösung FIS/ewm+. Mit dieser speziell für die SAP EWM-Einführung bereitgestellten Methodik ermöglicht Ihnen FIS eine besonders komfortable und zügige Implementierung.

Anbindung vor- und nachgelagerter Prozesse der Supply-Chain in SAP EWM
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Zukunftssichere SAP-Intralogistik mit FIS

Ihr Nutzen durch SAP EWM

  • Umfangreiche Funktionalitäten von SAP Extended Warehouse Management (SAP EWM), die für jede Lagergröße/-art skalierbar sind
  • Individuelle Entwicklungen und spezifische Prozess-Abbildungen passen sich an die Anforderungen Ihres Lagers an
  • Nahtlose Einbindung vor- und nachgelagerter Geschäftsprozesse in S/4HANA oder SAP ECC 6.0
  • Durchgängige IT-Infrastruktur und integrierte Prozesse entlang der gesamten Supply-Chain
  • Unterschiedliche Deployment-Optionen möglich, ob Embedded (integriert), By-Side (dezentral) oder Hybrid

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Logistik mit SAP S/4HANA – Frühe EWM-Einführung als Baustein der S/4HANA Transition

Erfahren Sie im 45-minütigen Expert-Talk mit Christian Göhler, Projektleiter EWM-Einführung der WIEDEMANN-Gruppe, und dem Logistikexperten Martin Ochs von FIS, wann sich der Umstieg lohnt und wie der Großhändler den Wechsel auf das Lagerverwaltungssystem SAP EWM gestaltet.

Leistungsumfang von SAP EWM

Zukünftige ERP-Grundlage für SAP Extended Warehouse Management (EWM) ist S/4HANA, das moderne SAP ERP-System auf Basis der Echtzeitdatenbank SAP HANA. Dadurch wird eine einheitliche Datenbasis für alle Beteiligten geschaffen. Verlässliche Entscheidungen im Umfeld des Supply Chain Managements können somit zeitnah getroffen werden.

Der Fokus der SAP-EWM-Lösung liegt auf der systemseitigen Abbildung nachfolgender Kernprozesse der Lagerlogistik:

  • Wareneingang: Anlieferung und Einlagerung
  • Produktionsver- und -entsorgung
  • Lagerhaltung: Lager- und Bestandsmanagement
  • Warenausgang: von der Kommissionierung über die Verpackung bis zur Auslieferung

SAP EWM erfüllt höchste Anforderungen an die Lagerautomatisierung hinsichtlich des Funktionsumfangs und der aussteuerbaren Komplexität. Beispielsweise ermöglicht die Software die Einführung von komplexer FördertechnikStaplerleitsystemen oder Automatischer Kleinteilelager (AKL) in der Intralogistik. Trotz allem verfügt EWM über einen hohen Bedienkomfort aufgrund der nutzerfreundlichen Bedienoberfläche dank SAP Fiori. Auch einfache Lagerstrukturen lassen sich mit SAP EWM problemlos abbilden.

Detaillierte Auflistung des Funktionsumfangs von SAP EWM:

  • Einlagerungsstrategien (zahlreiche vordefinierte Strategien, die sich durch Customizing oder Entwicklung kundenindividuell anpassen lassen)
  • Mobile Dialoge (lauffähig auf mobilen Datenerfassungsgeräten, z. B. Scanner oder Tablet; diese sind konfigurierbar, optisch anpassbar oder können durch Entwicklung noch weiter individualisiert werden)
  • Cross-Docking (direktes Kommissionieren, Verpacken und Versenden im Wareneingang bei rückständigen Auftragspositionen)
  • Qualitätsprüfung (von der einfach Zähl- oder Sichtprüfung bis hin zur Prüflos-Abwicklung)
  • Trennung von Wareneingangsbestand und im Lager verfügbarem Bestand (dies führt zu belastbaren Verfügbarkeitsprüfungen im Auftragsabwicklungsprozess sowie korrekter Fortschreibung der Einkaufsbelege, Lieferantenbeurteilung etc.)
  • Pick-by-Voice-Integration (ohne Middleware über ITSmobile im SAP-Standard)
  • Optimierter Wareneingang (zügige Abwicklung des Wareneingangsprozesses, z. B. automatisches Dekonsolidieren wie Aufteilen einer Palette auf unterschiedliche Ladungsträger)
  • Materialflusssteuerung (SAP EWM-MFS zur Anbindung von Staplern, automatischen Kleinteilelagern bis hin zu Shuttle-Systemen etc., ohne Middleware)
  • Lagerungsdisposition (automatische Vergabe von Lagerungsparametern, bspw. Schnell-/Langsamdreher)
  • Bereitstellung von Komponenten an den Fertigungsarbeitsplätzen (auftragsbezogen oder auch KANBAN)
  • Wareneingangsbearbeitung und Einlagerung von gefertigten Teilen
  • Verbrauchsbuchungen der Komponenten (entweder bei Bereitstellung oder durch retrograde Entnahme)
  • Unterschiedliche Inventurarten (Stichtagsinventur, permanente Inventur oder Cycle Counting mit Funkunterstützung)
  • Lagerreorganisation (Umlagern von Materialien, bspw. Schnell-/Langsamdreher)
  • Monitoring von Lagerprozessen (über umfangreiche, konfigurierbare Reports im Lagerverwaltungsmonitor oder über Fiori-Apps)
  • Grafische Darstellung Lagerkennzahlen (über Fiori-Apps oder das integrierte Easy Graphics Framework)
  • Umfangreiche Nachschubabwicklung (Plan-Nachschub, auftragsbezogener Nachschub, Ad-hoc Nachschub)
  • Verschrottung (sowohl aus SAP ECC, S/4HANA oder aus SAP EWM möglich)
  • Lagerplatzverwaltung (alle Bestände werden auf Plätzen geführt)
  • Mobile Dialoge (lauffähig auf mobilen Datenerfassungsgeräten, z. B. Scanner oder Tablet; diese sind konfigurierbar, optisch anpassbar oder können durch Entwicklung noch weiter individualisiert werden)
  • Lagerplatzstrukturen (Abbildung des Lagers in Lagertypen, Lagerbereichen und Lagerplätzen)
  • Chargenverwaltung (Chargenführung bis auf Platzebene mit bspw. MHD-Abwicklung und Chargenmerkmalen)
  • Integration zur Produktion (Produktionsversorgung, Warenbewegungen und Produktionsentsorgung)
  • Hofverwaltung (Yard Management mit Parkplätzen, Toren etc.)
  • Auslagerungsstrategien (zahlreiche Standardstrategien wie FIFO, LIFO, Anbruch, Groß- und Kleinmengen; anpassbar über Customizing und Entwicklung)
  • Mobile Dialoge (lauffähig auf mobilen Datenerfassungsgeräten, z. B. Scanner oder Tablet; diese sind konfigurierbar, optisch anpassbar oder können durch Entwicklung noch weiter individualisiert werden)
  • Cross-Docking (Direktes Kommissionieren, Verpacken und Versenden aus der Wareneingangszone rückständiger Kundenauftragspositionen)
  • Verpackungsaufgaben (Verpacken nach definierten Packspezifikationen oder freies Verpacken)
  • Verladung (Verladekontrolle durch Scan von Bereitstellungszone auf LKW/Tor)
  • Verpackungsplanung (Erstellung von Plan-Versand-Handling Units (HUs), die beim Kommissionieren oder Verpacken als Vorlagen für die Erstellung von Versand-HUs verwendet werden können)
  • Kommissionierwellenbildung (Zusammenfassung von Lageranforderungspositionen und Splitpositionen aufgrund von Kriterien, wie z. B. Aktivitätsbereich, Route und Produkt in Wellen)
  • Pick-By-Voice-Integration (Integration von Pick-by-Voice-Devices ohne Middleware über die integrierte ITSmobile-Schnittstelle)
  • Waagen-Integration (z. B. bei Wareneingangsprozessen oder Kontrollprozessen beim Warenausgang)
  • Zusammenstellung von Bausätzen (sowohl Kit-to-Stock als auch Kit-to-Order Szenarien)
  • Materialflusssteuerung (SAP EWM-MFS; Anbindung von komplexer Lagertechnik ohne Middleware)

Funktionsweise des Projekteinführungsturbos FIS/ewm+

Die hohe Flexibilität von SAP Extended Warehouse Management (EWM) erfordert ein detailliertes und präzises Fachkonzept, das als Grundlage für Customizing und gegebenenfalls Entwicklungstätigkeiten dient. Durch das Projekteinführungs-Template FIS/ewm+ mit vordefinierten und dokumentierten Prozessen wird die Implementierung von EWM beschleunigt, da bereits das notwendige Customizing vorkonfiguriert ist.

Alle Template-Prozesse sind als durchgängige End-to-End-Prozesse konfiguriert – nahtlos integriert in das verwendete ERP-System sowie die angrenzenden Logistik-Bereiche. FIS/ewm+ liefert zudem über den EWM-Standard hinaus optimierte SAP-Funkdialoge für Prozesse des beleglosen Lagers sowie eine Vielzahl an verbesserten Dialogen und vorgefertigten Druck-Formularen. Damit ist eine einfache Bedienbarkeit für die Nutzer gewährleistet. Durch frühzeitige Schulungen werden die User schnell mit der Software-Lösung vertraut gemacht, wodurch sich die Explore-Phase weiter verkürzt. Dank FIS/ewm+ ist somit ein erleichterter Einstieg in SAP EWM möglich und die Kosten aufgrund der schnelleren Einführung werden drastisch gesenkt.

Ihr Nutzen durch FIS/ewm+

  • Schnellere und komfortablere Implementierung von SAP Extended Warehouse Management (EWM) mit sofortiger Systemverfügbarkeit dank vorkonfigurierter Prozesse
  • Ausführliche Template-Prozesse für die Kerntätigkeiten im Warehouse Management
  • Einheitliche Verständigungsgrundlage beschleunigt den Prozessablauf
  • Nahtlose Anbindung an das bestehende oder parallel einzuführende ERP-System
  • Frühzeitiges Arbeiten der Nutzer bzw. Projektbeteiligten mit der Software durch Initialschulungen und Workshops
  • Optimierte Funkdialoge und automatisiertes Testmanagement sorgen für bessere Usability
  • Umfangreiches EWM-Entwicklungsframework, das im Bedarfsfall eine schnelle Erweiterung des SAP-Standards und einen einheitlichen Zugriff auf technische Objekte im EWM-Umfeld ermöglicht

Unsere Referenzen zu Lagerlogistik in SAP

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Das Besondere an der Zusammenarbeit mit FIS ist das sehr enge und professionelle Miteinander.
Sascha Nowatschek, Stark Deutschland GmbH
Die Berater von FIS haben uns vor allem durch ihre hohe Einsatzbereitschaft und Flexibilität überzeugt, durch ihre Motivation, wo immer erforderlich, zu unterstützen.
Uwe Schäfer, Leiter der SAP IT bei FRÄNKISCHE

Hohe Qualitätsstandards – Wir sind zertifiziert

Warehouse Logistics: System-Validierung

Die System-Validierung durch das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik (IML) ist ein wichtiges Qualitätssiegel für Anbieter von Warehouse Management Systemen (WMS). FIS erhält diese Validierung erneut für SAP EWM und SAP WM. Anhand von 3.700 Aspekten werden verschiedene WMS beurteilt und in der Datenbank von Warehouse Logistics aufgenommen.

Die häufigsten Fragen zu SAP EWM

SAP Extended Warehouse Management (SAP EWM) ist ein hoch standardisiertes und leistungsstarkes Lagerverwaltungssystem, das alle logistischen Prozesse im Lager flexibel unterstützt – vom Wareneingang über die Lagerhaltung bis zur Kommissionierung und dem Versand. SAP EWM ist Teil des SAP Supply Chain Management (SAP SCM) und erfüllt alle Anforderungen der modernen Logistik – von einfachen, manuellen bis hin zu hochkomplexen Lagern. Besonders hervorzuheben ist die hohe Flexibilität, wodurch SAP EWM den zahlreichen Anforderungen der verschiedensten Lagerarten gerecht wird.

  • Umfangreiche Funktionalitäten, für jede Lagergröße/-art skalierbar
  • Individuelle Erweiterungen und spezifische Prozess-Abbildungen möglich
  • Nahtlose Integration vor- und nachgelagerter Geschäftsprozesse in SAP S/4HANA oder SAP ECC
  • Durchgängige IT-Infrastruktur und integrierte Prozesse entlang der gesamten Supply-Chain
  • Unterschiedliche Deployment-Optionen: Embedded (integriert), By-Side (dezentral) oder Hybrid

SAP EWM ist das strategische Nachfolgeprodukt von SAP WM mit deutlich erweiterten Funktionalitäten. Weiterentwicklungen sowie Innovationen werden seit 2003 nur noch in SAP EWM implementiert.

SAP EWM kann sowohl embedded als auch dezentral integriert werden. In der dezentralen Version ist ausschließlich die vollumfängliche Advanced-Variante verfügbar. In der Embedded-Version kann zwischen der abgespeckten Basic-Variante, die bereits im SAP S/4HANA Core enthalten ist, und der umfangreicheren Advanced-Variante gewählt werden.

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Weitere Leistungen von FIS

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Lagerlogistik mit FIS – Volle Supply-Chain-Integration

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SAP Transportation Management effizient einführen mit FIS

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Lagerlogistik mit FIS – praxiserprobt und zukunftssicher

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Apps für die Distributionslogistik – Lieferempfang und LKW-Tracking

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Versand mit Paketdienstleistern (KEP) in SAP

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FIS/ewm+ – Der Projekteinführungsturbo für SAP EWM

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Vollgas für Verlader – Mit digitalen Transport-Lösungen auf die Überholspur

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Checkliste – Lagerlogistik zukunftssicher gestalten mit dem passenden Warehouse Management System

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Einführung von SAP S/4HANA EWM bei FRÄNKISCHE – Warum Detailplanung wichtig ist

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Siemens schafft den Lademittelschein ab


Schulungs-Dokumentation:

SAP Logistik (SAP EWM)