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FIS/PackingCenter

SAP Packtisch mit effizienter KEP-Anbindung

FIS/PackingCenter ist eine in SAP S/4HANA-integrierte Lösung auf der SAP Business Technology Platform, die Pack- und Versandprozessen direkt im Lager steuert. Unternehmen verpacken Sendungen ohne Medienbrüche, binden Versanddienstleister strukturiert an und behalten alle relevanten Informationen von Packdaten über Versandparameter bis hin zu Trackinginformationen zentral im Blick.

Dominik Spahn

Produktmanager bei FIS

Was ist das FIS/PackingCenter?

FIS/PackingCenter ist eine SAP-integrierte Lösung zur Abbildung und Steuerung von Pack- und Versandprozessen direkt im Lager.

Die Software unterstützt Anwender am Packtisch durch geführte Prozessabläufe und ermöglicht die zentrale Verarbeitung aller relevanten Informationen – von Packdaten über Versandparameter bis hin zu Trackinginformationen – ohne Medienbrüche zwischen unterschiedlichen Systemen. Dadurch werden manuelle Arbeitsschritte reduziert, Fehler vermieden und die Transparenz in der Versandabwicklung erhöht.

Diese SAP Packtisch-Lösung ist so angelegt, dass Verpackungsprozesse in unterschiedlichen SAP Lagerkontexten abgebildet werden können.

Der Schwerpunkt von FIS/PackingCenter liegt auf SAP Extended Warehouse Management (SAP EWM). Darüber hinaus unterstützt die Lösung Verpackungsprozesse in SAP ERP sowie SAP Cloud ERP und eignet sich damit für unterschiedliche SAP-Systemlandschaften. Die einheitliche Benutzeroberfläche ermöglicht durchgängige Pack- und Versandprozesse über verschiedene SAP-Umgebungen hinweg.

Technologisch basiert FIS/PackingCenter auf der SAP Business Technology Platform (SAP BTP). Diese Plattform bildet die Grundlage für eine moderne, skalierbare Architektur und ermöglicht die zentrale Abbildung von Pack- und Versandprozessen.

Ein weiterer Kernbestandteil der Lösung ist die integrierte Schnittstelle zu Versanddienstleistern. FIS/PackingCenter unterstützt die Anbindung von rund 300 KEP-Dienstleistern und sorgt dafür, dass Versandlabels, Trackingnummern und weitere versandrelevante Daten direkt im Packprozess erzeugt und automatisch übertragen werden. So können Unternehmen ihre Versandabwicklung effizient steuern, unabhängig davon, welchen Dienstleister sie nutzen, und behalten gleichzeitig eine zentrale Übersicht aller Pakete und Sendungen.

Ein Screenshot der Benutzeroberfläche des FIS/PackingCenter-Systems, das eine Ansicht für den Allgemeiner Packplatz zeigt. Der Haupttitel lautet Verpacken nach Lieferung. Der obere Bereich enthält Zusammenfassungen für Warenempfänger Informationen (mit Sanitär Kleber GmbH & Co. KG als Empfänger), Status der Lieferung (mit grünen Badges für Kommissionierplanstatus und Kommissionierstatus als 'Abgeschlossen') und Versanddaten (mit FIS-Carrier als Spediteur und Incoterm DDP).
FIS/PackingCenter Statusanzeige

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Welche Herausforderungen existieren am Packtisch und im Versandprozess?

In vielen Logistikstandorten sind Pack- und Versandprozesse nach wie vor durch manuelle Tätigkeiten und den Einsatz mehrerer, voneinander getrennter Systemlandschaften geprägt. Häufig müssen Versanddaten in externe Versanddienstleister-Portale übertragen oder Versandlabels manuell erzeugt werden. Diese Medienbrüche führen zu erhöhtem Zeitaufwand, Fehlern und eingeschränkter Transparenz über den Versandstatus.

Komplexe Aufgabenstellungen ohne integrierte Lösung sind:

Manuelle Übertragung von Versandinformationen zwischen SAP und externen Systemen 

Fehleranfällige Packprozesse, z. B. durch falsche Artikelzuordnung oder fehlende Validierungen bei der Kommissionierung

Doppelanlieferungen an denselben Kunden aufgrund fehlender Übersicht über parallele Lieferungen

Zeitaufwändige Etikettenerstellung außerhalb des SAP-Systems

Geringe Transparenz über den Status einzelner Sendungen und Versandkosten

Eingeschränkte Flexibilität, um kurzfristige Änderungen im Packprozess oder bei der Versandart umzusetzen

Begrenzte Prozessunterstützung am Packtisch, insbesondere ohne nahtlose Scanner Integration, die eine schnelle, fehlerfreie Erfassung der Artikel und Handling Units (HUs) ermöglicht

Dank der Scanner-Integration im FIS/PackingCenter können Artikel und HUs direkt am Packtisch erfasst, validiert und automatisch in SAP EWM zurückgemeldet werden. Dies reduziert manuelle Eingaben, beschleunigt den Packprozess und stellt sicher, dass die Daten stets korrekt und aktuell im System verfügbar sind.

Was sind die Kernfunktionen von FIS/PackingCenter?

FIS/PackingCenter steuert die Pack- und Versandprozesse direkt am Lagerarbeitsplatz und ist direkt in SAP EWM integriert. Die FIS Logistiklösung unterstützt Anwender durch klar strukturierte Prozessführung, Scannerintegration und die Verwaltung von HUs.

Funktionsumfang im Überblick:

Arbeitsplätze definieren

Bevor Anwender im System arbeiten, werden Arbeitsplätze definiert. Hier erfolgt die Auswahl der Lagernummer aus SAP EWM sowie der zugehörige Arbeitsplatz. In der Arbeitsplatzdefinition lassen sich weitere Einstellungen vornehmen, z. B.:

  • Mehrfache Anmeldungen pro Arbeitsplatz erlauben 
  • Konsolidierungsgruppen prüfen
  • Etikettendrucker, A4-Drucker und Waagen integrieren

Anmeldung am Arbeitsplatz und Arbeitsvorrat

Im Anschluss kann sich der Anwender an seinem Arbeitsplatz anmelden.

Screenshot der Softwareoberfläche „FIS/PackagingCenter“ im Bereich „An Arbeitsplatz anmelden“. Oben befinden sich Filterfelder für Lagernummer, Arbeitsplatz und Status sowie ein „Start“-Button. Darunter wird eine Tabelle mit Arbeitsplätzen angezeigt, einschließlich Angaben wie Lagernummer (FIS1), Arbeitsplatz (VERP), Bezeichnung („Allgemeiner Packplatz“), Status („Frei“), WE/WA-Status, Benutzer, Lagertyp, Lagerplatz und Anmeldezeitpunkt.
FIS/PackingCenter Anmelden am Arbeitsplatz

Anschließend wird ein Arbeitsvorrat angezeigt, der alle Lieferungen enthält, für den auf den entsprechenden Lagerplätzen Bestand vorhanden ist. Der Arbeitsvorrat bildet somit die Basis für die weiteren Pack- und Versandschritte und sorgt für eine übersichtliche Darstellung der zu bearbeitenden Lieferungen.

Screenshot der Softwareoberfläche „FIS/PackagingCenter“ im Bereich „Arbeitsvorrat auswählen“. Oben befinden sich Filterfelder wie Lieferung, Empfänger-ID, Spediteur-ID und Konsolidierungsgruppe sowie ein „Start“-Button. Darunter wird eine umfangreiche Tabelle mit Lieferungen angezeigt, inklusive Spalten für Liefernummer, Empfänger, Adresse, Ort, Land, Route, Incoterm, Spediteur, Versandbedingungen, Konsolidierungsgruppe und Gesamtgewicht. Jede Zeile ist per Checkbox auswählbar; unten rechts befindet sich ein Button „Verpacken“.
FIS/PackingCenter Anzeige der Felder des Arbeitsvorrats – Suche des Arbeitsvorrats

Speditionseinstellungen

In den Speditionseinstellungen werden die Versanddienstleister im Backend mit der Schnittstelle synchronisiert. Dies ermöglicht, die entsprechenden Carrier beim Verpacken auszuwählen. Neue Spediteure können einfach angelegt werden, indem die relevanten Business Partner aus dem SAP-System gezogen und diesen eine Speditionszuweisung innerhalb von FIS/PackingCenter zugeordnet werden. Insgesamt stehen dabei rund 300 Carrier der Schnittstelle zur Verfügung.

Verpacken

Die zentrale Funktion von FIS/PackingCenter ist das Verpacken von Lieferungen:

  • Aus dem Arbeitsvorrat wählt der Anwender eine oder mehrere Lieferungen aus, die verpackt werden sollen
  • Es können logische Prüfungen durchgeführt werden, z. B. dass nicht zwei verschiedene Carrier oder Konsolidierungsgruppen in derselben Verpackung kombiniert werden
  • In der Verpackungsansicht sind alle Artikel sichtbar, und der Anwender kann Versand-HUs, z. B. Palette, Karton, Gitterbox anlegen
  • Es können mehrere Versand-HUs erstellt werden. Innerhalb einer Versand-HU können zusätzliche Artikel in weiteren HUs abgebildet werden, sodass auch komplexe Packstrukturen ermöglicht werden, z. B. Pakete oder Karton in Gitterbox
  • Nach Abschluss der Verpackung werden die HU sowie der gesamte Lagerungsprozess abgeschlossen, und die entsprechenden Versandlabels erzeugt. Gleichzeitig erfolgt die Kommunikation mit dem ausgewählten Carrier über die Schnittstelle, um die Versanddaten entsprechend anzumelden
Screenshot der Softwareoberfläche „FIS/PackagingCenter“ im Bereich „Verpacken nach Lieferung“. Oben werden Informationen zum Warenempfänger sowie Status- und Versanddaten angezeigt (z. B. Kommissionierstatus „Abgeschlossen“, Spediteur und Incoterm). Links befindet sich eine Liste unverpackter Positionen mit Handling Units, Produkten und Mengen. Rechts werden Versand Handling Units dargestellt, inklusive Details wie Packmittel, Netto- und Bruttogewicht. Darunter ist eine Tabelle mit bereits verpackten Positionen sichtbar. Buttons wie „Packen“, „Alles packen“ und „Teilmenge packen“ sowie Funktionen zum Auspacken oder Erstellen von Unter-HUs stehen zur Verfügung.
FIS/PackingCenter Dialog des Verpackens

Versand Cockpit

Das Versand Cockpit bietet eine zentrale Übersicht über alle Versandinformationen einer Lieferung. Anwender können die zugehörigen Versand-Handling-Units sowie deren Inhalte einsehen und erhalten wichtige Informationen wie Versandnummer, Gewicht, Abholungsnummer und den ausgewählten Versanddienstleister. Darüber hinaus ermöglicht das Versand Cockpit den direkten Absprung zur Sendungsverfolgung (Track & Trace) des jeweiligen Carriers und unterstützt so die transparente Nachverfolgung bereits versendeter Sendungen.

Versand Cockpit

Welche Vorteile bietet FIS/PackingCenter?

Verpackungsprozesse werden direkt im Lagerkontext abgebildet, Mitarbeiter erhalten eine übersichtliche Darstellung der Verpackungshierarchie und Versanddaten können strukturiert an angebundene Dienstleister übergeben werden. Verpackung, Versandvorbereitung und die Anbindung von Versanddienstleistern greifen dabei nahtlos ineinander.

Die FIS Logistiklösung schafft mehr Übersicht am Packtisch und unterstützt Lagermitarbeiter mit klaren Angaben zum aktuellen Sendungsstatus. Gleichzeitig werden Versanddaten strukturiert übergeben und Dienstleister direkt in den Prozess eingebunden. So entstehen weniger manuelle Zwischenschritte, Abläufe werden einfacher und der Versand lässt sich zuverlässiger abwickeln.

Daraus ergeben sich folgende Vorteile:

Verpacken direkt im Lagerprozess

FIS/PackingCenter bildet den Verpackungsprozess direkt dort ab, wo die Lagerlogistik stattfindet. Mitarbeiter müssen nicht zwischen verschiedenen Systemen wechseln oder Daten zurückmelden, um Sendungen zu verpacken. Das reduziert Medienbrüche und sorgt für einen durchgängigen Ablauf vom Packen bis zur Versandübergabe.

Flexibel reagieren, wenn sich Aufträge kurzfristig ändern

Wenn sich eine Sendung kurz vor dem Warenausgang noch ändert, lassen sich fehlende oder zusätzliche Artikel einfacher ergänzen. Bereits angestoßene Verpackungs- und Versandprozesse müssen nicht mit großem Aufwand zurückgedreht werden. Das schafft mehr Spielraum im Tagesgeschäft und hilft, auch kurzfristige Anpassungen sauber abzubilden.

Klare Übersicht über Verpackungsstrukturen und bessere Usability

Die Lösung verfügt über eine übersichtliche Oberfläche sowie einer grafischen Darstellung der Verpackungshierarchie. Artikel, Kartons und Paletten lassen sich klar zuordnen, wodurch die Orientierung im Packprozess leichter fällt. Durch vorhandene Scanner Integration werden Arbeitsschritte einfach und schnell ausgeführt, ohne ständig zwischen verschiedenen Dialogen oder Eingabefeldern wechseln zu müssen – das macht die Bedienung und Übersichtlichkeit deutlich komfortabler.

Einfache Anbindung von Versanddienstleistern

FIS/PackingCenter lässt sich über eine integrierte Schnittstelle mit ca. 300 Versanddienstleistern und Speditionen verbinden, ohne dass Unternehmen deren Schnittstellen selbst pflegen müssen. Versanddaten werden sauber übergeben und Prozesse rund um Label und Versandvorbereitung zuverlässig unterstützt. Das entlastet die eigene IT und vereinfacht die Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Kurier-, Express- und Paketdiensten bei der Auslieferung.

Mehr Transparenz im Versandprozess

Versandinformationen wie Trackingnummern und Statusmeldungen können zentral bereitgestellt werden. Dadurch erhalten Mitarbeiter im Vertrieb oder Kundenservice schneller Auskunft zum Lieferstatus. Das verbessert die Nachverfolgbarkeit und stärkt die Kommunikation gegenüber Kunden.

Skalierbar für kleine und große Versandvolumen

Die Lösung bietet die Möglichkeit, sich an unterschiedliche Versandmengen anzupassen. Sie kann sowohl bei geringerem Sendungsaufkommen als auch in größeren Versandstrukturen eingesetzt werden. Es ist somit kein reines Add-on nur für komplexe Großlager, sondern eine Lösung, die sich am tatsächlichen Bedarf orientiert.

Eine Lösung für unterschiedliche SAP-Systemlandschaften

FIS/PackingCenter unterstützt Verpackungsprozesse in klassischen SAP-Systemen ebenso wie in modernen SAP-Cloud-Umgebungen. Dadurch lassen sich Pack- und Versandprozesse standortübergreifend vereinheitlichen – auch dann, wenn Unternehmen unterschiedliche SAP-Landschaften im Einsatz haben.

Zukunftsfähig auf der SAP Business Technology Platform

FIS/PackingCenter basiert auf der SAP Business Technology Platform und fügt sich damit in moderne SAP-Architekturen ein. Dies schafft eine technologische Grundlage, die zu aktuellen und künftigen Systemlandschaften passt und Verpackungsprozesse auch über klassische On-Premises-Szenarien hinaus sauber unterstützt.

Was ist eine Multi-Carrier-Anbindung in SAP?

Eine Multi-Carrier-Anbindung ermöglicht es Unternehmen, mehrere Versanddienstleister zentral in ihre SAP-gestützten Versandprozesse einzubinden. Statt für jeden Carrier eine eigene Schnittstelle zu entwickeln und dauerhaft zu pflegen, werden die Versanddaten über eine zentrale Anbindung an den jeweils ausgewählten Dienstleister übermittelt.

FIS/PackingCenter verbindet diese Multi-Carrier-Anbindung direkt mit dem Packprozess in SAP. Die beim Verpacken entstehenden Informationen können unmittelbar für die Versandabwicklung genutzt werden. Versandlabels, Trackingnummern und weitere versandrelevante Daten werden zentral verarbeitet und an den ausgewählten Carrier übergeben. Über die integrierte Schnittstelle stehen dabei rund 300 Versanddienstleister zur Verfügung.

Fazit

FIS/PackingCenter unterstützt dabei, Pack- und Versandprozesse direkt im Lagerprozess abzubilden und KEP-Dienstleister strukturiert einzubinden. Die Lösung reduziert manuelle Zwischenschritte, schafft mehr Übersicht am Packtisch und verbessert die Transparenz über den gesamten Versandprozess hinweg. Durch die nahtlose Anbindung in SAP EWM, die hohe Scanner-Unterstützung und die Anbindung von rund 300 Versanddienstleistern entsteht ein durchgängiger Ablauf und Optimierung – vom Verpacken bis zur Sendungsverfolgung. Logistikunternehmen profitieren so von weniger Medienbrüchen, einer einfacheren Prozesssteuerung und einer Lösung, die sich sowohl an unterschiedliche Versandvolumen als auch an verschiedene SAP-Lagerszenarien anpassen lässt.

FAQ – Häufig gestellte Fragen

FIS/PackingCenter unterstützt Anwender am Packtisch, reduziert manuelle Schritte und ermöglicht die zentrale Verarbeitung aller relevanten Versandinformationen in einem durchgängigen Prozess. Hier gibt es unterschiedliche Anbieter für SAP-integrierte Versandsoftware, u.a. FIS/PackingCenter oder TAMOYA.

Die KEP-Anbindung in SAP beschreibt die Integration von Kurier-, Express- und Paketdienstleistern (KEP) in die SAP-Systemlandschaft, z. B. in SAP EWM. Ziel ist es, Versandprozesse direkt in SAP abzubilden, ohne auf externe Versandportale wechseln zu müssen.

Dabei werden Versandlabels, Trackingnummern und weitere versandrelevante Angaben direkt in SAP erzeugt und verarbeitet. Die Kommunikation mit dem jeweiligen Dienstleister erfolgt automatisiert über Schnittstellen. So entfällt die manuelle Übertragung und der gesamte Versandprozess bleibt durchgängig und nachvollziehbar im System.

Für die Anbindung von Versanddienstleistern setzt FIS auf die Partnerschaft mit dem Softwareanbieter AEB. Während FIS seine Expertise in der Entwicklung von SAP-Lösungen und der Integration von Logistikprozessen einbringt, übernimmt AEB die Anbindung und Pflege von über 300 Dienstleister-Schnittstellen in der Versandlogistik.

FIS/PackingCenter unterstützt Verpackungsprozesse in unterschiedlichen SAP-Systemlandschaften. Neben SAP Extended Warehouse Management (SAP EWM) werden auch SAP ERP sowie Cloud-ERP-Umgebungen unterstützt. Dadurch eignet sich die Lösung für unterschiedliche Bereitstellungsmodelle und schafft eine einheitliche Benutzeroberfläche für durchgängige Pack- und Versandprozesse.

FIS/PackingCenter adressiert typische Aufgabenstellungen, wie Medienbrüche zwischen Systemen, manuelle Dateneingaben, fehlende Transparenz im Versandprozess und aufwendige Anpassungen kurz vor der Auslieferung. Ziel ist es, Verpacken und Versandprozesse direkt im SAP-Lagerprozess abzubilden.

FIS/PackingCenter führt Anwender strukturiert durch den Verpackungsprozess, stellt alle relevanten Informationen übersichtlich dar und ermöglicht die direkte Verarbeitung von Artikeln, HU und Versanddaten am Packtisch. Dadurch werden Fehler reduziert und Abläufe vereinfacht.

FIS/PackingCenter verfügt über eine integrierte Schnittstelle zu rund 300 KEP-Dienstleistern. Versandlabels, Trackingnummern und weitere versandrelevante Daten werden direkt im Packprozess erzeugt und automatisch übermittelt.

Durch die Scanner-Integration können Artikel und HUs direkt am Packtisch erfasst und validiert werden. Das reduziert manuelle Eingaben, beschleunigt den Prozess und stellt sicher, dass alle Daten korrekt im SAP-System hinterlegt sind.

Ja, FIS/PackingCenter ermöglicht es, Änderungen von Produkten, Material und Mengen auch kurz vor der Auslieferung umzusetzen. Fehlende oder zusätzliche Artikel können einfacher ergänzt werden, ohne dass bestehende Prozesse aufwendig zurückgesetzt werden müssen.

Alle relevanten Versandinformationen, wie beispielsweise Trackingnummern, werden zentral in SAP bereitgestellt. Dadurch können Lager, Vertrieb und Kundenservice jederzeit auf aktuelle Informationen zu einem Kundenauftrag zugreifen.

Ja, FIS/PackingCenter ist skalierbar und kann sowohl bei geringem als auch bei hohem Sendungsaufkommen eingesetzt werden. Sie eignet sich damit für unterschiedliche Unternehmensgrößen und Logistikstrukturen.

FIS/PackingCenter basiert auf der SAP Business Technology Platform. Diese dient als technologische Grundlage und ermöglicht eine skalierbare, zukunftsfähige Architektur sowie die Integration in moderne SAP-Systemlandschaften.

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