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SAP Logistics Management (SAP LGM)

SAP Logistics Management (SAP LGM)

SAP Logistics Management vereint alle logistischen Prozesse – von der Lagerverwaltung über die Transportplanung bis hin zur Zusammenarbeit mit Spediteuren – in einer zentralen, cloudbasierten Plattform. Sie erhalten einen Überblick über Funktionen, Nutzen und Zielgruppen der Lösung und lernen, wie Unternehmen mit KI-gestützten Tools und integrierten Best Practices ihre Lieferketten effizienter, transparenter und zukunftssicher gestalten können.

Beatrix Niklaus

Produktmanagerin bei FIS

Was ist SAP Logistics Management (SAP LGM)?

SAP Logistics Management ist eine End-to-End-Logistiklösung. Sie ist darauf ausgelegt, sämtliche Logistikprozesse – von der Lagerverwaltung über die Transportplanung bis hin zur Zusammenarbeit mit Spediteuren und Partnern – auf einer einheitlichen Plattform zentral zu bündeln und effizient zu steuern. Die cloudbasierte Lösung auf Basis der SAP Business Technology Platform integriert sich nahtlos in SAP Cloud ERP Private und bietet eine KI-gestützte, benutzerfreundliche Arbeitsumgebung. 

Ein Dashboard der SAP-Anwendung „Logistics Management“ zeigt verschiedene Kacheln und Diagramme zur Lager- und Transportabwicklung: links ein Balkendiagramm zu „Outbound Warehouse Requests by Status“, darunter Kennzahlen zu ausgeführten Lagertätigkeiten; in der Mitte eine Liste von Tendering-Anfragen mit Statusmeldungen wie „No Suitable Carriers Found“, „Quote Received“ oder „Open“; rechts Schnellzugriffe sowie ein Kreisdiagramm zu Bestandsarten. Darunter Tabellen zu „Open Inbound Warehouse Requests“ und eine Kachel zu anstehenden Anlieferungen.
©SAP: SAP Logistics Management (SAP LGM)

Welchen Funktionsumfang deckt SAP Logistics Management ab? 

Die neue Logistiklösung SAP Logistics Management ist eine cloudbasierte Lösung, die Lager- und Transportprozesse in einer Plattform bündelt und durch vernetzte Zusammenarbeit im SAP Business Network effizienter macht. Die Lösung bietet Unternehmen alle Werkzeuge, um ihre logistischen Prozesse ganzheitlich zu steuern, zu automatisieren und transparent abzubilden – von der Planung bis zur Ausführung.

Ein Dashboard der SAP-Ansicht „Shipment Details“ zeigt Informationen zu einer laufenden und verspäteten Lieferung: links die Quelladresse „Barn’s Corp.“ in Chicago, rechts die Zieladresse „Detroit Plant“ mit geplanter und geschätzter Ankunftszeit, inklusive deutlicher Verspätungskennzeichnung. Rechts oben befindet sich ein Kreisdiagramm, das den Status geplanter Ereignisse (geplant, gemeldet, überfällig, verspätet) visualisiert. Unterhalb der Adressdaten erscheint ein Zeitachsen-Bereich mit „Standard Planning“, in dem ein als „Delayed“ markiertes Ankunftsereignis angezeigt wird. Im unteren Bereich ist eine Karte des US-Mittleren Westens mit markierten Transportpunkten abgebildet.
©SAP: KI-gestützte Logistik

Detaillierter Funktionsumfang

End-to-End-Prozessausführung

Integration mit SAP Cloud ERP Private für eine durchgängige Steuerung vom Wareneingang bis zur Auslieferung

Lagerlogistik

Lagerverwaltungsfunktionen wie Bestandsmanagement, Kommissionierung, Verpackung, Versand, Lagerlayout, Aufgabenbündelung sowie Warehouse Execution zur effizienten Steuerung und Priorisierung operativer Lagerprozesse

Transport Logistik

Planung, Frachtvergabe (Tendering), Carrier-Auswahl, Sendungsverfolgung, Frachtkostenberechnung

Logistik Netzwerk

Integration mit SAP Cloud ERP Private für eine durchgängige Steuerung vom Wareneingang bis zur Auslieferung

Mobile App

Native App für Android und iOS zur mobilen Steuerung und Datenerfassung

Cloud-Architektur

skalierbar, modular, zukunftssicher und einfach zu integrieren

KI-Unterstützung und Joule-Integration

Mit der SAP Sapphire 2026 hat SAP ihre Vision einer Autonomous Supply Chain weiter konkretisiert. Im Zentrum steht SAP Joule als zentrale Interaktionsschicht für Anwender. Neben klassischen KI-Assistenten sollen künftig spezialisierte Logistik-Assistenten und Agenten Prozesse analysieren, Handlungsempfehlungen ableiten und operative Aufgaben teilautomatisiert ausführen.

Ziel ist es, Störungen früher zu erkennen, Entscheidungen zu beschleunigen und Logistikprozesse über System- und Unternehmensgrenzen hinweg intelligent zu koordinieren. Damit entwickelt sich SAP Logistics Management zunehmend von einer reinen Ausführungsplattform hin zu einer intelligenten Plattform für die Steuerung und Orchestrierung logistischer End-to-End-Prozesse.

Von Engpässen zu Ergebnissen: Praktische Supply-Chain-Optimierung

Wie begegnen Sie dem Fachkräftemangel in der Logistik? Wir halten geeignete Digitalisierungs-strategien für Sie bereit.

Inhalt des E-Books

  • Aktuelle Situation
  • Wenn Personalmangel zum Teufelskreis wird
  • Ansatzpunkte zur Entschärfung des Fachkräftemangels
  • Digitalisierung als ein möglicher Baustein
  • Wie involvieren Sie Ihre Mitarbeiter?
  • Digitale Lösungen von FIS

Welchen Nutzen bietet SAP Logistics Management?

Mit SAP Logistics Management profitieren Unternehmen von einer intelligent vernetzten Logistik, die Effizienz, Transparenz und Zusammenarbeit entlang der gesamten Supply Chain verbessert. Die Lösung schafft die Grundlage für automatisierte Prozesse, geringere Kosten und eine schnelle, skalierbare Einführung.

Effizienzsteigerung

Durch synchronisierte Abläufe werden Verzögerungen reduziert und die Produktivität erhöht

Transparenz

Über die gesamte Supply Chain hinweg besteht Echtzeit-Transparenz

Skalierbarkeit

Einfache Integration neuer Partner und Standorte dank zukunftssicherer Cloud-Lösung

Kostensenkung

Durch die Automatisierung und Optimierung von Prozessen werden die Betriebskosten gesenkt

Verbesserte Zusammenarbeit

Vernetzte Plattform für alle Beteiligten (Lieferanten, Spediteure, Kunden)

Schnellere Einführung

Vordefinierte Best Practices und Automatisierungstools ermöglichen eine rasche Implementierung 

Reduktion der Komplexität

Durch die Zusammenführung aller logistischen Prozesse auf einem System werden Schnittstellen, Medienbrüche und manuelle Abstimmungen minimiert – für klar strukturierte Abläufe und eine vereinfachte Prozesslandschaft

Für wen eignet sich SAP Logistics Management?

SAP Logistics Management richtet sich vor allem an Unternehmen mit kleineren bis mittelgroßen Lager- und Versandstandorten, die ihre Logistik Prozesse digitalisieren und optimieren möchten. Ebenso an diejenigen, die bereits SAP Cloud ERP Private nutzen und eine nahtlose Integration ihrer Logistikprozesse anstreben.

Für das zweite Halbjahr 2026 ist zudem die Anbindung an SAP Cloud ERP geplant, wodurch SAP Logistics Management künftig auch für Unternehmen mit einer Public-Cloud-Strategie noch attraktiver wird.

SAP Logistics Management als Baustein der Autonomous Supply Chain

SAP entwickelt SAP Logistics Management kontinuierlich weiter und erweitert die Lösung laufend um neue Funktionen für Lagerverwaltung, Transportmanagement und die Zusammenarbeit mit Geschäftspartnern. Für das zweite Halbjahr ist zudem die Anbindung an SAP Cloud ERP geplant, wodurch künftig sowohl Private- als auch Public-Cloud-Szenarien unterstützt werden sollen.

Gleichzeitig positioniert SAP SAP Logistics Management als wichtigen Bestandteil der zukünftigen Autonomous Supply Chain. Dabei werden operative Logistikprozesse mit künstlicher Intelligenz, Automatisierung und dem SAP Business Network verbunden, um Entscheidungen schneller treffen und Prozesse intelligenter steuern zu können.

Infografik zum Thema "Autonomously Orchestrated Supply Chain" (Autonom orchestrierte Lieferkette) von SAP, die zeigt, wie KI-Assistenten und -Agenten verschiedene Phasen der Lieferkette steuern.

Struktur und Übersicht:

Das Bild ist in drei Hauptbereiche unterteilt:

Header und Kontext: Ein Titel, ein Untertitel und Textblöcke auf der linken Seite.

Zentrales Diagramm: Eine komplexe Karte, die fünf übergeordnete "Assistenten" (dargestellt als dunkellila, abgerundete Rechtecke) und deren zugehörige Lieferkettenfunktionen (hellblaue Ovale), Aufgaben (Listenform) und spezialisierte KI-"Agenten" (hellila, abgerundete Rechtecke) zeigt.

Fußzeile: Ein Hinweis zum Snapshot.

Detaillierter Inhalt
1. Header und Kontext (Text links)

Titel: Autonomously Orchestrated Supply Chain (Autonom orchestrierte Lieferkette)

Untertitel: Dynamically adjusting supply chain that anticipates disruptions, responds instantly to change and transforms your operations into a high-performance engine (Dynamisch anpassbare Lieferkette, die Störungen antizipiert, sofort auf Veränderungen reagiert und Ihre Abläufe in einen Hochleistungsmotor verwandelt).

Vision-Block (mit Pfeil-nach-oben-Symbol): "Vision: Unlock end-to-end visibility, built-in resilience, and seamless orchestration so you anticipate disruptions, run smoother operations, and exceed expectations" (Vision: End-to-End-Sichtbarkeit, integrierte Resilienz und nahtlose Orchestrierung freischalten, damit Sie Störungen antizipieren, reibungslosere Abläufe sicherstellen und Erwartungen übertreffen).

Mission-Block (mit Zielscheiben-Symbol): "Mission: Deliver AI-powered supply chains assistants and agents that think ahead, orchestrate every step, and enable proactive decision-making, instant problem-solving and truly run autonomous" (Mission: KI-gestützte Lieferketten-Assistenten und -Agenten bereitstellen, die vorausdenken, jeden Schritt orchestrieren und proaktive Entscheidungsfindung, sofortige Problemlösung ermöglichen und wirklich autonom laufen).

SAP-Kontext (oben rechts): Badges für "Joule", "SAP Autonomous Suite" und "SAP Business AI Platform".

2. Zentrales Diagramm: Assistenten und Agenten

Die fünf Assistenten-Kategorien steuern jeweils einen spezifischen Bereich der Lieferkette. Eine blaue, gestrichelte Linie verbindet die verschiedenen Funktionsblöcke (Ovale) chronologisch und zeigt den Informationsfluss an, z.B. von "Design" zu "Plan" und "Buy", dann zu "Deliver" und "Make" und schließlich zu "Analyze & Improve".

1. Business Network Assistant

Funktionen: Dieser Assistent scheint übergreifende Netzwerkaufgaben zu koordinieren, die nicht direkt einer einzelnen Phase zugeordnet sind.

Zugehörige Agenten: Service Entry Sheet Automation Agent, Order Confirmation Automation Agent, Supplier Onboarding Agent, Invoice Automation Agent.

2. Product Design Assistant

Zugehörige Funktion: Design

Design-Aufgaben: Define Product Needs & Requirements, Create / Update Product Design, Handover Product Information.

Zugehörige Agenten: Recipe Formulation Agent, Packaging Compliance Agent, Product Data Maintenance Agent, Product Knowledge Retrieval Agent.

3. Planning Assistant

Zugehörige Funktion: Plan

Plan-Aufgaben: Plan Demand, Plan Inventory, Plan Supply, Collaborate Forecasts, Create Production Plan.

Zugehörige Agenten: Customer Orders Confirmation Agent, Deployment Order Confirmation Agent, Footprint Optimization Agent, Inventory Investment Allocation Agent.

4. Logistics Assistant

Zugehörige Funktion: Deliver (Teil einer übergeordneten Schleife mit "Make")

Deliver-Aufgaben: Freight Collaboration, Plan Transports, Receives Finish Goods, Monitor Progress.

Zugehörige Agenten: Batch Optimization Agent, Logistics Configuration Agent, Transport Dispatching Agent, Inventory Supervisor Agent.

5. Manufacturing Assistant

Zugehörige Funktion: Make (Teil einer übergeordneten Schleife mit "Deliver")

Make-Aufgaben: Execute Shop-floor Operations, Schedule & Dispatch Production, Receive Procured Components.

Zugehörige Agenten: Production Execution Agent, Production Onboarding Agent, Production Monitoring Agent, Workplace Safety Agent.

Zusätzliche Funktionen und Agenten, die übergeordnete oder nachgelagerte Schritte steuern:

Übergeordnete Funktion: Buy

Buy-Aufgaben: Inventory Collaboration, Procure Components.

(Diesem Block sind keine spezifischen Agenten direkt zugeordnet, er ist Teil des Flusses).

Übergreifende Funktion: Asset & Service Assistant (unten)

Steuert zwei Unterbereiche:

Asset Operations (Funktion):

Asset Operations Aufgaben: Execute Pick, Pack & Ship, Execute / Track & Trace Transport, Perform Goods Receipts, Receive / Onboard Assets, Define Maintenance Strategy, Monitor / Analyze Asset Performance.

Service Management (Funktion):

Service Management Aufgaben: Plan / Schedule Maintenance / Service Activation, Execute Maintenance / Service.

Zugehörige Agenten für Asset & Service: Technician Briefing Agent, Maintenance Event Planning Agent, Asset Health Agent, Equipment Insights Agent.

Nachgelagerte Funktion: Analyze & Improve (unten rechts)

Analyze & Improve Aufgaben: Obtain process insights and action recommendations.

(Der Endpunkt des Flusses).

3. Fußzeile (unten rechts)

Text: Snapshot of supply chain management assistants and agents in interaction (Snapshot von Lieferkettenmanagement-Assistenten und -Agenten in Interaktion).
©SAP: SAP LGM Autonomously Orchestrated Supply Chain

Künftig sollen intelligente Assistenten und Agenten innerhalb von SAP Logistics Management Anwender dabei unterstützen, Störungen frühzeitig zu erkennen, Auswirkungen zu analysieren und fundierte Handlungsempfehlungen abzuleiten. Dadurch entwickelt sich SAP Logistics Management zunehmend von einer reinen Ausführungsplattform hin zu einer intelligenten Plattform für die Steuerung und Orchestrierung logistischer End-to-End-Prozesse über Unternehmensgrenzen hinweg.

Sie wollen zu SAP Logistics Management beraten werden?

Fazit

SAP Logistics Management (SAP LGM) bietet Unternehmen eine zentrale Plattform, um ihre gesamte Logistik digital, transparent und effizient zu steuern. Durch die enge Integration in SAP Cloud ERP Private und die Nutzung moderner Technologien wie KI und Automatisierung lassen sich Netzwerk-, Lager- und Transport-Prozesse intelligent verknüpfen und in Echtzeit optimieren. Damit schafft SAP LGM die Grundlage für eine skalierbare Logistik, die sich flexibel an neue Anforderungen anpasst, Kosten senkt, Prozesse beschleunigt und die Zusammenarbeit mit Partnern nachhaltig verbessert.

Dank moderner Cloud-Architektur und KI-Innovationen erhalten Sie mit SAP Logistics Management eine leistungsstarke, zukunftsorientierte Lösung, die Logistikprozesse kontinuierlich verbessert und auf die Anforderungen einer vernetzten Supply Chain vorbereitet.

FAQ – Häufig gestellte Fragen

SAP Logistics Management bündelt Funktionen aus Lagerverwaltung, Transportmanagement und SAP Business Network auf einer gemeinsamen Plattform. Während SAP Extended Warehouse Management (SAP EWM) und SAP Transportation Management (SAP TM) spezialisierte Einzellösungen sind, bietet SAP LGM eine integrierte Umgebung für alle logistischen Prozesse – ideal für Unternehmen mit geringerer bis mittlerer Prozesskomplexität, die eine zentrale Cloud-Lösung bevorzugen.

Ja, SAP Logistics Management ist eine cloudbasierte SaaS-Lösung auf der SAP Business Technology Platform. Sie ist zunächst für die Integration in SAP Cloud ERP Private konzipiert und ermöglicht dadurch eine schnelle Implementierung, einfache Skalierung und automatische Updates. Im Laufe des Jahres 2026 ist es ebenfalls geplant, die Integration von SAP LGM im SAP Cloud ERP zur Verfügung zu stellen.

Die in SAP LGM integrierten KI und Joule-Funktionen unterstützen Anwender bei Entscheidungsprozessen, Routineaufgaben und Risikominimierung, z. B. durch optimierten Versandbestätigungsprozess oder beschleunigter Ausschreibungsprozess. Das reduziert manuelle Eingriffe und verbessert die Reaktionsfähigkeit entlang der Lieferkette.

Dieser hängt stark vom Umfang der bestehenden Logistikprozesse und den Integrationsanforderungen ab – es variiert auch je nach Komplexität der Lager- und Transportstrukturen sowie der Zahl der anzubindenden Partner oder Distributionszentren. Der Aufwand beträgt nach Angaben von SAP ca. 4-8 Wochen. Bei klassischen On-Premise-Systemen ist dieser deutlich geringer, denn durch die enge Integration entfällt ein Großteil der technischen Schnittstellenarbeit, was die Einführung weiter beschleunigt.

Aktuell werden im zweiwöchigen Release-Zyklus neue Funktionen zur Verfügung gestellt. Dadurch stehen Weiterentwicklungen von SAP Logistics Management direkt zur Verfügung.

Nein, es ist ein komplementäres Produkt und für kleine bis mittlere Unternehmen mit geringerer Prozesskomplexität geeignet.

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