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Digitalisierung Unternehmen

Integrierte Lösungen der Abteilung FIS/EIMSolutions – ein Interview

Die effiziente Verwaltung, Aufbereitung und Verarbeitung von Daten ist die Grundlage für eine erfolgreiche digitale Transformation eines Unternehmens. Nicht nur im Rahmen unserer Kundenprojekte, auch intern müssen Prozesse stetig verbessert, an neue Technologien angepasst, in andere integriert oder völlig neu gedacht werden. Es gibt unzählige Ideen und Optimierungen, die in der 25 jährigen FIS-Geschichte umgesetzt wurden und dazu beigetragen haben, die firmeninterne Informationsverwaltung auf das hohe Niveau zu heben, auf dem wir uns heute befinden. Um mehr über die zu erfahren, die an diesen Stellschrauben drehen, habe ich ein Interview mit Julian Maul und Christian Hüsing geführt, die beide in der Abteilung FIS/EIMSolutions tätig sind.


DN: Julian und Christian – ich freue mich, dass ihr zwei euch heute die Zeit für ein Gespräch mit mir genommen habt. Ihr beide seid der Abteilung Enterprise Information Management zugehörig. Christian, Du als Abteilungsleiter und Julian als Teamleiter Consulting. Da die Bezeichnung „Enterprise Information Management“ viel Interpretationsspielraum bietet, möchte ich euch als Einstieg in unser kleines Interview direkt einmal fragen, was sich für euch hinter dem „Enterprise Information Management“ verbirgt.

 

JM: Der Begriff Enterprise Information Management beschreibt die ganzheitliche Verarbeitung strukturierter Daten und unstrukturierter Dokumente. Die dahinterstehenden Inhalte und Prozesse werden heute im Gesamtkontext des Unternehmens betrachtet, im Gegensatz zum Silo-Denken der vergangenen Dekaden.

CH: Um zu betonen, dass es hierbei nicht nur um die IT geht, sondern die gesamte Unternehmensorganisation und ihre Prozesse betroffen sind, verwende ich lieber den Ausdruck Enterprise Information Management als Digitale Transformation. Digitalisierung ist nicht neu, aber heute sehen wir sie unternehmensweit und -einheitlich. Wir beide haben schon vor über 10 Jahren Lösungen zur Prozessautomatisierung eingeführt. Unseren integrierten Lösungsansatz haben wir dir hier auf einem Diagramm dargestellt.

CH: Die Stammdatenlösung, dargestellt im Baustein oben links, wird in vielen Unternehmensbereichen und Szenarien eingesetzt. Dazu gehören die Massenbearbeitung von Datensätzen, Datenmigration und Data Governance. Immer wichtiger wird der Faktor Datenqualität, und diesen unterstützen wir durch einen Anlage- und Änderungsworkflow für diverse Business Objekte.

 

JM: Die zwei Bausteine rechts können diese verbesserte Datenqualität nutzen, hier werden eingehende Dokumente unabhängig von Formaten und Eingangskanälen verarbeitet. Dann funktioniert auch die Automatisierung im SAP. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um Kundenaufträge, Bestellbestätigungen oder Zahlungsavise handelt. Der Baustein Business Integration unten links verbindet alle Module und Geschäftspartner.

 

DN: Und wo ist der Mehrwert für den Kunden?

 

CH: Wir verstehen uns nicht als Anbieter für eine Einzellösung, sondern stehen als kompetenter Partner für das komplette Informationsmanagement zur Seite. Die Beratung für alle unsere Lösungen ist konsequenterweise unter einem Dach. Damit bieten wir unseren Kunden hohe Flexibilität und ein breites Leistungsspektrum.

 

DN: Was bedeutet das für die Beratung?

 

JM: Unsere eigene Transformation ist der Übergang von der rein technischen Produktimplementierung hin zu mehr Beratung. Die Anforderungen zeigen, dass neben technischen Skills zusätzlich organisatorische und prozessuale Kenntnisse notwendig sind, zum Beispiel bei der Abbildung in Workflows. Neben der kontinuierlichen Aus- und Weiterbildung des Consultings arbeiten wir permanent an unserem Projektmanagement. Im letzten Jahr haben wir unsere internen Systeme zur Projektsteuerung und auch die Projektvorgehensmodelle überarbeitet. Als nächster Schritt steht der Übergang zu agilen Ansätzen an.

 

CH: Dies hat natürlich Auswirkungen auf andere Teams. Die Anforderungen an unsere Produktentwicklung ändern sich in gleicher Weise, weil nicht mehr die Technik und die Softwarefeatures im Vordergrund stehen, sondern die flexible und einfache Abbildung sich wandelnder Geschäftsprozesse. Selbstverständlich sind auch die Teams Kundenentwicklung und Support bei diesen Veränderungen eng eingebunden.

 

DN: Die FIS feiert in diesem Jahr ihr 25-jähriges Firmenbestehen. Was Anfang der 90er Jahre mit einer Handvoll Kollegen begann, blickt heute auf eine Erfolgsgeschichte mit mehr als 600 Mitarbeitern zurück. Wenn sich eine Firma binnen so kurzer Zeit derart etabliert und expandiert, dann muss es doch ein Geheimrezept geben, oder?

 

CH: Ich kann mit Überzeugung sagen, dass wir es in den letzten 25 Jahren gemeinsam geschafft haben, innovative und sehr effiziente Teams zu bilden, die für jede Aufgabe eine bodenständige Lösung finden. Wir sind stolz auf unsere Mitarbeiter und das, was wir gemeinsam erreicht haben. Und ich freue mich auf das, was wir in Zukunft noch alles gemeinsam erreichen werden.

 

DN: Zukunft – das ist ein gutes Stichwort. Wie kann die FIS Ihre Erfolgsgeschichte fortsetzen? Welche treibende Kraft seht ihr?

 

JM: In den FIS Werten und Leitlinien stehen die Kunden an erster Stelle. Ihre Anregungen, Bedürfnisse, Wünsche und Forderungen bilden unseren Innovationsantrieb.

 

CH: In Zukunft kümmern wir uns auch noch um die Kunden unserer Kunden. Dazu baut die FIS den Bereich Customer Engagement and Commerce auf, in den die Lösungen des Enterprise Information Management natürlich passend integriert werden.

 

DN: Dann können wir gespannt sein, was die FIS-Zukunft bringt! Danke, dass ihr euch die Zeit genommen habt. Bis zum nächsten Mal!

Dorothee Nebel

In meinen Beiträgen werde ich über meine Erfahrungen als FIS-Mitarbeiterin berichten. Ich möchte die verschiedenen Tätigkeitsfelder bei FIS aufzeigen und an der einen oder anderen Stelle Einblicke in das Herzstück von FIS geben: die Kollegialität und Zwischenmenschlichkeit.

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