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SAP im Bauwesen – Prozessbeschleunigungmit GAEB und strukturierter Objektverwaltung

Architekten, Handwerk sowie Handel und Industrie – zwischen den Beteiligten eines Bauvorhabens wird eine Vielzahl von Informationen ausgetauscht. Die Weiterverarbeitung dieser Daten in den Fachabteilungen ist jedoch zeit- und kostenintensiv. Detaillierte Leistungsverzeichnisse werden teilweise noch manuell mit eingegangenen Angeboten abgeglichen, um die unzähligen Positionen auf langen Papierlisten einander zuzuordnen – ein nicht nur langwieriger, sondern auch fehleranfälliger Prozess.

 

Viele Unternehmen in Industrie und Großhandel wickeln darüber hinaus komplexe Projekte im Zuge von Bauvorhaben (beispielsweise die Sanierung eines Krankenhauses) ab. Die vielschichtigen Zusammenhänge dieser Objekte, wie z. B. die Vielzahl an Angeboten und Leistungsbeschreibungen verschiedenster Handwerker zu unterschiedlichsten Produkten oder Dienstleistungen, können im SAP-Standard nicht optimal und strukturiert dargestellt werden. Dies führt zu unübersichtlichen Arbeitsabläufen, die schließlich die Effizienz des Mitarbeiters reduzieren.

Leistungsverzeichnisse und Objekte verwalten mit FIS

Die SAP-Optimierungen FIS/rdf (Rapid Deployment Functions) sind einzelne, separat implementierbare Bausteine und ermöglichen eine Beschleunigung dieser Prozesse sowie einen vereinfachten Datenaustausch, wie z. B. über eine ÖNORM- oder GAEB-Schnittstelle. Das GAEB-Format (Gemeinsamer Ausschuss Elektronik im Bauwesen) dient als einheitliches Dateiformat zur Übermittlung von Leistungsverzeichnissen, ÖNORM steht für den GAEB-Standard für Österreich. GAEB-Dateien können direkt aus dem Angebot heraus bearbeitet und erstellt sowie Vertriebsbelege einfach aus einem Leistungsverzeichnis (LV) generiert werden. Somit ergeben sich erweiterte Funktionalitäten im Vergleich zum SAP-Standard und dadurch Kosten- und Zeitersparnisse.

 

Die FIS-Optimierung FIS/rdf zur GAEB-Schnittstelle kann außerdem ideal mit dem FIS/rdf für die Objekt- und Projektverwaltung von Bauvorhaben kombiniert werden. Die Optimierung für die Objektverwaltung in SAP unterstützt Sie bei der Abwicklung von komplexen Bauvorhaben und erleichtert das operative Geschäft erheblich.

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Factsheet: Objekt- und Projektverwaltung für SAP

Factsheet: Leistungsverzeichnisse im Bauwesen mit GAEB

Prozessbeschleunigung und -vereinfachung durch GAEB

Durch eine GAEB-Schnittstelle können Projektdaten digital verarbeitet und ausgetauscht sowie somit die Prozesse im Einkauf und Vertrieb deutlich vereinfacht und beschleunigt werden. Die Optimierung von FIS ermöglicht den einfachen Austausch relevanter Daten in den gängigen GAEB- und ÖNORM-Formaten: GAEB 90, GAEB 2000 und GAEB XML sowie ÖNORM B2063.

 

Aufgaben, die normalerweise mehrere Stunden in Anspruch nehmen, wie beispielsweise die Suche des passenden Materials oder die Erstellung von Ausschreibungen im SAP ERP oder SAP S/4HANA, können mithilfe der Optimierung mit nur wenigen Klicks erledigt werden. Anschließend können die erzeugten Dateien elektronisch über entsprechende Schnittstellen versendet werden.

 

Die Übergabe der Bauwerksdaten im einheitlichen GAEB-Format ist auch für das Building Information Modeling, kurz BIM, von großer Bedeutung. BIM ist eine weit verbreitete Arbeitsmethodik im Bauwesen, mit der Gebäude und Bauwerke mithilfe einer Software geplant, ausgeführt und bewirtschaftet werden. Dabei werden alle relevanten Bauwerksdaten digital gespeichert, zusammengeführt sowie virtuell und visuell abgebildet. Diese Daten müssen zwischen allen am Bau beteiligten Parteien wie Architekt und Handwerk stetig ausgetauscht werden, wofür sich ein standardisiertes Format wie GAEB eignet. Diese – auch für die Zukunft – besonders wichtige Leistung wird von der Lösung von FIS ebenfalls unterstützt.

Ihr Nutzen mit FIS/rdf für GAEB

  • BIM (Building Information Modeling) wird unterstützt
  • Vereinfachter Datenaustausch von Leistungsverzeichnissen im GAEB- und ÖNORM-Format möglich
  • Automatische Materialsuche und -erkennung
  • Komfortableres Arbeiten und erweiterte Funktionalitäten im Vergleich zum SAP-Standard
  • Einfache Erstellung eines Vertriebsbelegs aus einem Leistungsverzeichnis
  • Erhebliche Zeit- und Kostenersparnis
  • Schnelle Bearbeitung der GAEB-Datei direkt aus dem Angebot heraus

Wichtige Funktionen der GAEB-Schnittstelle von FIS im Überblick:

  • Prozessvereinfachung in der Eingangsverarbeitung:
  • Relevante eingehende Dateien umfassen LVs (Leistungsverzeichnisse), Angebotsaufforderungen und -abgaben, Preisanfragen und Bestellungen. Zentrale Funktionen innerhalb der Eingangsverarbeitung sind das Einspielen und Bearbeiten von Leistungsverzeichnissen für Ausschreibungen sowie das Anlegen eines Vertriebsbelegs für das zugrundeliegende LV. Mithilfe eines Matchings werden die erfassten Daten durch die Optimierung von FIS automatisch mit dem Angebot abgeglichen und direkt zugeordnet.

     

    LV-Daten können außerdem komfortabel per GAEB-Schnittstelle bei den Lieferanten angefragt und ins SAP-System eingespielt werden. Die Angebote und Leistungsbeschreibungen der Lieferanten können dann wiederum verglichen und in das Kundenangebot importiert werden.

     

  • Erzeugung von GAEB-Dateien für die Ausgangsverarbeitung:
  • GAEB-Dateien können mit der Optimierung von FIS einfach und unkompliziert erstellt werden, beispielsweise auch direkt aus der Angebotserfassung heraus. Zudem können mithilfe einer einzigen Transaktion GAEB-relevante Angebote übersichtlich selektiert und dargestellt werden. Innerhalb dieser Anzeige kann schließlich ebenfalls eine GAEB-Datei erzeugt und exportiert werden.

     

  • Effiziente Artikelsuche und -erkennung:
  • Mithilfe der Optimierung können LV-Langtexte nach Schlagworten aus dem Artikelstamm sowie nach Merkmalen aus dem Klassensystem durchsucht werden. Dadurch wird automatisch eine Artikeltrefferliste pro LV-Position erzeugt. Somit ist eine schnelle und effiziente Suche nach bestimmten Materialien und Artikeln in SAP möglich.

Strukturierte Verwaltung von Bauvorhaben in SAPMit der Objektverwaltung von FIS

Mit der Optimierung von FIS erfassen Sie Bauvorhaben bereits in der Vorverkaufsphase im System und erreichen dadurch eine höhere Effektivität und Effizienz. Gleichzeitig verwalten Sie an zentraler Stelle sämtliche Belege und Daten wie Preiskonditionen, Termine, Statusangaben oder Verantwortlichkeiten für Gewerke und können diese miteinander vergleichen. Der Objektmonitor von FIS bereitet die hinterlegten Informationen visuell auf und erspart Ihnen durch die einfache Informationssuche über verschiedene Suchparameter wertvolle Zeit.

 

Für Vorverkaufsobjekte, die meist durch Planer oder Architekten gesteuert werden, wurden in der Objektverwaltung von FIS Partnerrollen eingerichtet, die die Ansprechpartner der einzelnen Gewerkeabschnitte beinhalten. Somit sind die Ansprechpartner inklusive Kontaktdaten jederzeit schnell in SAP auffindbar und können übersichtlich verwaltet werden. Im Rahmen der Preisfindung können Projektkonditionen hinterlegt werden, die bei der weiteren Belegerstellung Verwendung finden.

 

Ein weiterer Vorteil der FIS-Optimierung für die Objektverwaltung ist die Möglichkeit der direkten Verknüpfung eines Objekts mit einem vorhandenen LV. Durch die digitale Verarbeitung und den Austausch der Projektdaten im einheitlichen GAEB-Format können Prozesse im Bauwesen deutlich vereinfacht und beschleunigt werden. So können beispielsweise Leistungsverzeichnisse unkompliziert in das SAP-System übernommen und zeitnah vom zuständigen Projektverantwortlichen bearbeitet werden.

Ihr Nutzen mit FIS/rdf für die Objektverwaltung

  • Einfache und übersichtliche Darstellung des Bauvorhabens
  • Sämtliche Daten wie Verkaufsbelege können einem Projekt zugeordnet werden
  • Abbildung der Terminüberwachung und Gewerkestruktur
  • Spezifische Festlegung von Projekt- und Objektkonditionen möglich
  • Alle Belege zu einer Ausschreibung können überwacht werden
  • Unterstützung der Übertragung von Daten im GAEB-Format
  • Unterstützung von BIM (Building Information Modeling)

Wichtige Funktionen der Objektverwaltung von FIS im Überblick:

  • Zuordnung von Objekten und Projekten in die eigene Verkaufsorganisation:
  • Abhängig davon, wem die Bearbeitung des Objekts obliegt, können Sie eine individuelle Zuordnung nach bestimmten Mitarbeitern oder Mitarbeitergruppen treffen. Somit sind die Verantwortlichkeiten und die zugehörigen Aufgaben stets klar verteilt.

     

  • Klassifizierung von Objekten:
  • Zur Klassifizierung eines Objekts können Sparte, Schätzkosten, Objektvolumen und Objektgröße verwendet werden. Zusätzlich ist auch die eigene Einstufung der Priorität eines Objekts über eine Klassifizierungskennzahl möglich. Somit behalten Sie stets den Überblick über alle wichtigen Vorhaben.

     

  • Objektstrukturbaum:
  • Der Objektstrukturbaum liefert eine umfangreiche Übersicht über das Gesamtobjekt, der die Komplexität auf einen Blick visualisiert. So lässt sich schnell und einfach feststellen, welche Daten, Aufträge, etc. zu einem bestimmten Projekt erfasst wurden und wie der aktuelle Status ist.

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Dirk Schneider
Dirk Schneider
Head of Sales – Business Unit Smart Business Solutions