zurück

Erfolgreiches Projektmanagement mit den Experten von FIS

Neue Projekte sind immer mit einer gewissen Unsicherheit verbunden. Alle Beteiligten müssen auf die Veränderungen vorbereitet sein und zusammen helfen, damit das Projekt erfolgversprechend umgesetzt werden kann. Dies gilt insbesondere für SAP-Einführungsprojekte, wo üblicherweise verschiedenste Fachbereiche involviert und demzufolge von den Neustrukturierungen betroffen sind. Aber auch bei der Entwicklung von kundenindividuellen Produkten ist eine strukturierte Projektmethodik gefragt. Es gibt viele unterschiedliche Vorgehensweisen für die Planung und Umsetzung solcher Projekte. Die Auswahl der geeignetsten Methode ist immer abhängig von der jeweiligen Ausgangslage. Sind Meilensteine und Arbeitspakete klar abzugrenzen? Gibt es vordefinierte Kosten- und Zeitpläne, die zwingend einzuhalten sind? Sind die Wege und anzuwendenden Techniken für die Umsetzung des Projekts bereits bekannt? Diese und weitere Fragen gilt es stets vorab zu klären. Eine gute Orientierung hierfür bietet die Stacey Matrix für Entscheidungssituationen im Projektmanagement.

Klassisches Projektmanagement für komplizierte Projekte

Bei komplizierten Projekten, wie beispielsweise einer SAP-Implementierung, werden von der Führungsebene häufig klare und praxiserprobte Methoden sowie die eindeutige Definition der Projektphasen und ihrer Inhalte gefordert. FIS setzt bei der Einführung von SAP in Unternehmen unter anderem auf klassische Projektmethoden, die sich durch Systematik, Wiederholbarkeit, Messbarkeit und Voraussagbarkeit in zahlreichen Projekten bewährt haben. Seit mehr als 25 Jahren bildet diese Vorgehensweise die Erfolgsbasis von FIS, um die gemeinsam definierten Projektziele in Time, Quality und Budget zu erreichen.

 

Die SAP-Einführung nach der klassischen Projektmethodik (oft auch Wasserfallmethode genannt) teilt sich für die Experten von FIS in fünf Projektphasen.

 

  1. Projektvorbereitung: Grundpfeiler für ein erfolgreiches Projekt
  2. Konzeptionsphase: Gemeinsame Definition und Optimierung der Prozessanforderungen und Geschäftsprozesse mit den IT-Spezialisten von FIS
  3. Realisierungsphase: Implementierung der erarbeiteten Lösungen in die zukünftige Systemlandschaft durch erfahrene Projektteams
  4. Vorbereitung des Go-Live: Planung und Umsetzung von Aktivitäten zur Vorbereitung des Produktivstarts des Systems und der Software
  5. Nach dem Go-Live: Unterstützung der Anwender durch das FIS-Team und Überführung des Systems in den Routinebetrieb, auf Wunsch mit weiterführendem Support durch FIS

 

 

Besonders gut geeignet ist die traditionelle Projektmethodik in den folgenden Fällen:

  • Anstehendes Projekt ist einfach bis kompliziert
  • Vorab festgelegte Kosten, der Umfang und der Endtermin sind einzuhalten
  • Anforderungen, Ziele und einzusetzende Technologien sind klar definiert in einem Lasten- und Pflichtenheft (Fachkonzept)

Agiles Projektmanagement für komplexe Projekte

In Projekten mit hohen Toleranzen bezüglich Umfang, Qualität, Zeit und Kosten sowie einer hohen Mitwirkungsbereitschaft des Auftraggebers bietet sich vor allem der agile Projektansatz an. Dieser kann das Projektrisiko senken, die Projektlaufzeit verkürzen und die Benutzerakzeptanz erhöhen. Ein typischer Anwendungsfall für den Einsatz von agilem Projektmanagement wäre z. B. die Entwicklung eines Software-Prototypen oder -Produkts. So werden beispielsweise bei FIS sowohl die internen Produktentwicklungsprojekte als auch die Entwicklungsprojekte von individuellen Kundenanforderungen mit der agilen Methodik durchgeführt.

 

Bei der agilen Projektmethodik wird auf ein vollständig ausgearbeitetes Fachkonzept verzichtet, da oft zu Projektbeginn noch kein klar spezifiziertes Endprodukt bzw. Ziel existiert. Der Fokus des agilen Ansatzes liegt auf dem auszuliefernden Produkt und einer hohen Akzeptanz durch die Anwender. Im Mittelpunkt stehen daher Flexibilität und Dynamik dank kurzer Iterationszyklen (Sprints). Bereits nach kurzen Zeitspannen werden funktionierende Teile der Software an den Auftraggeber ausgeliefert. So können Änderungswünsche am Produkt, die sich erst im Projektverlauf ergeben, schnell umgesetzt und eingearbeitet werden. Scrum, KANBAN oder Extreme Programming sind weitere beispielhafte Vorgehensmodelle bei der Software-Entwicklung nach dem agilen Ansatz.

 

 

Besonders gut geeignet ist die agile Projektmethodik in den folgenden Fällen:

  • Anstehendes Projekt besitzt mittlere bis hohe Komplexität
  • Festlegung des Gesamtaufwandes oder alternativ eines Endtermins ist möglich und gewünscht
  • Anforderungen, Ziel und einzusetzende Technologie sind dynamisch und nicht vollständig greifbar

Hybrides Projektmanagement mit den Experten von FIS

Für komplexe Projekte (z. B. bei vollständigen SAP ERP bzw. S/4HANA Neueinführungen über mehrere Standorte hinweg), die zudem wirtschaftlichen und geschäftlichen Anforderungen gerecht werden sollen wie Termin- und Budgettreue, eignet sich der hybride Projektansatz. Dieser ist eine Mischform aus dem klassischen und dem agilen Ansatz und vereint die Vorteile beider Szenarien. Somit wird das hybride Modell sowohl den Ansprüchen der Entscheidungsebene nach einem traditionellen, geregelten Vorgehen gerecht, als auch den Ansprüchen der operativen Mitarbeiter nach agilem und dynamischem Arbeiten mit entsprechenden Freiräumen.

 

Basis für diese Projektmethodik ist zunächst das fünfstufige Wasserfallmodell. In der Explore- und Realisierungsphase werden agile Scrum-Elemente (Sprints und Daily Scrum) eingesetzt, die iterative Feedback-Schleifen ermöglichen. So können zunächst einzelne Arbeitspakete der Product Backlogs fertiggestellt und anhand von Funktionstests auf Korrektheit geprüft werden. Erst nach der erfolgreichen Prüfung des Produktinkrements – wenn die Prozesse einwandfrei funktionieren – geht das Scrum Team zum nächsten Sprint über. Durch diese rollierende Planung werden Fehler im Produkt sowie unvorhergesehene Auswirkungen verschiedener Arbeitspakete untereinander vermieden.

Besonders gut geeignet ist die hybride Projektmethodik in den folgenden Fällen:

  • Anstehendes Projekt besitzt hohe Komplexität
  • Aufwände, Kosten und Endtermin werden erst im Hauptprojektvertrag mit der Realisierungsphase festgelegt (und nicht schon in der Vorbereitungsphase)
  • Anforderungen, Ziel und einzusetzende Technologie sind dynamisch und nicht vollständig greifbar

ERP-Implementierung von SAP S/4HANA

Was sind die Vorteile von SAP S/4HANA?

Daten, Kennzahlen und Prozesse müssen heutzutage schnell und in Echtzeit analysiert werden, um eine fundierte Basis für zukünftige Entscheidungen darzustellen und die Geschäftsabwicklung leicht verständlich abzubilden. S/4HANA ist hierfür die ideale, cloudbasierte ERP-Software, die immense Mehrwerte für Ihr Business mit sich bringt.

 

Mehr erfahren

Einführung von SAP S/4HANA – 5 Tipps zur Vorbereitung Ihrer Migration

Wie gelingt der Umstieg? Bei der Migration von der klassischen Business Suite auf S/4HANA gibt es einige vorbereitende Maßnahmen, die Sie bereits jetzt treffen können. Außerdem bietet FIS einen Selbsttest an, um herauszufinden, welches Transition-Szenario für Ihre individuelle Ausgangslage am besten geeignet scheint (System Conversion vs. Neuimplementierung). Starten Sie jetzt mit den Vorbereitungen!

 

Mehr erfahren

Sie möchten SAP in Ihrem Unternehmen einführen und sind sich unsicher hinsichtlich der idealen Herangehensweise sowie des geeigneten Implementierungspartners? Oder Sie stehen vor einer Herausforderung, für die Sie eventuell eine Eigenentwicklung benötigen? Seit mehr als 25 Jahren zählt die erfolgreiche Implementierung von SAP-Projekten sowie die Entwicklung neuer kundenindividueller Produkte zu den Kompetenzen der IT-Spezialisten von FIS. Zertifizierte Projektleiter und Srum Master bei FIS sorgen für eine gelungene Projektumsetzung. Kontaktieren Sie die Experten von FIS für nähere Informationen sowie eine individuelle Beratung.

Sie haben Fragen? Kontaktieren Sie mich!

Stefan Hinterwälder
Head of Sales New Business ERP