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17.02.2017

Dem Nachwuchs auf der Spur

Zur Google'schen Größe fehlt noch etwas, aber auch das auf vier Gebäude verteilte Rechenzentrum der FIS-ASP macht durchaus Eindruck: Gängeweise Server-Racks, blinkende Lämpchen, hunderte Meter Verkabelung – IT zum Anfassen, die auch angehende Informatiker/innen nicht alle Tage zu sehen bekommen.

25 von ihnen waren nun in Grafenrheinfeld zu Gast. Auf Einladung der FIS GmbH informierten sich die Studierenden der Fakultät Informatik und Wirtschaftsinformatik an der Fachhochschule Würzburg/Schweinfurt – unter Begleitung von Prof. Dr. Karl Liebstückel – über die vielfältigen Arbeiten bei einem der größten SAP-Dienstleister Deutschlands.

 

"Der Fachkräftemangel ist ja nichts Neues", sagt Christian Hüsing, Abteilungsleiter Enterprise Information Management, "gerade Unternehmen der IT-Branche müssen sich rechtzeitig um Nachwuchs kümmern, um die gewaltigen Aufgaben und Herausforderungen rund um die Digitale Transformation zu bewältigen". Imagearbeit und Messepräsenz vor Ort bestimmen daher die langfristig angelegte Personalstrategie der FIS. Die derzeit knapp 3.800 Immatrikulierten für Wirtschaftsingenieurwesen, Betriebswirtschaft, E-Commerce, Wirtschaftsinformatik und Informatik an der Fachhochschule Würzburg/Schweinfurt adressiert FIS nicht nur durch ihre regelmäßige Teilnahme am FH-Praxisforum. Zusätzlich organisiert die HR-Abteilung Exkursionen, bei denen die Studierenden FIS und deren Begeisterung für IT direkt und vor Ort kennenlernen können. "Diese jungen Leute sind für uns eine interessante Zielgruppe, die praktisch vor unserer Haustür steht", so Christian Hüsing.

 

Nach Begrüßung der Gäste durch Geschäftsführer Ralf Bernhardt und einer allgemeinen Darstellung von Fakten, Entwicklung und Strategie ging es sogleich in die Praxis. Unter dem Titel "Beleglesekünstler und Workflowartisten" stellte die Abteilung Enterprise Information Management ihr Tätigkeitsfeld vor, gefolgt von der FIS/EAI Solutions mit dem Thema "Einstieg in die Welt der digitalen Kommunikation". Der Vortrag der Tochtergesellschaft FIS-ASP über Verfügbarkeit und hohe Redundanz leitete übergangslos zur Führung durch das Rechenzentrum hin. Anschließend erhielten die Studierenden noch einen Eindruck davon, wie komplex ERP-Projekte sind und mit welchen Themen sich Studien-Abschlussarbeiten bei der FIS befassen können.

 

Christian Hüsing: "Ziel der Veranstaltung war es, die FIS als attraktiven Arbeitgeber zu präsentieren. Eine professionelle Exkursion und das vielfältige Vortragsprogramm waren hier die Mittel zum Zweck. Wir freuen uns über das sehr positive Feedback der Studierenden und sind optimistisch, unser Ziel erreicht zu haben". Wenn die Rechnung also aufgeht, finden sich vielleicht schon bald einer oder mehrere der Besucher/innen als Angestellte in Grafenrheinfeld wieder – um mitzuarbeiten an der Digitalen Transformation.

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